Über uns

Ihre grüne Oase in Schongau

Servus, wir sind das Team der Gärtnerei Pröbstl in Schongau – ein Familienbetrieb in elfter Generation und die älteste Privatgärtnerei Bayerns.

Uns allen ist besonders wichtig, dass sich unsere Kundinnen und Kunden genauso gut betreut, persönlich beraten und herzlich willkommen fühlen wie seit fast 300 Jahren.

Das schaffen wir mit Liebe zur Natur, viel Herzblut und den besten Mitarbeitenden, die wir uns vorstellen können. Hast du Lust, unser Team zu verstärken?

Anna-Lina Pröbstl

Lina ist in der Gärtnerei ihrer Familie zwischen Blumen, Töpfen und Gewächshäusern aufgewachsen – und seit jeher ein Natur- und Draußenmensch. Reisen, Kultur und Kulinarik gehören für sie zu einem guten Leben genauso dazu wie Ästhetik und die besondere Wohlfühlatmosphäre, die man in der Gärtnerei an jeder Ecke spürt. Als gelernte Architektin hat sie das große Ganze im Blick und sorgt mit viel Organisationstalent, Gespür und Struktur dafür, dass im Betrieb alles rund läuft.

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Ich bin stolz, die Familientradition unseres Betriebs weiterführen zu dürfen. Mein Arbeitsalltag ist abwechslungsreich, nie langweilig und geprägt von einem großartigen Team und vielen tollen Kundinnen und Kunden mit ganz unterschiedlichen Wünschen. Genau diese Verbindung aus Organisation, Natur und Kreativität macht mir so viel Freude.

Luitpold Sedlmeier

Lui hat sich 2019 ganz bewusst für das Gärtnerhandwerk entschieden. Der gebürtige Altenstädter studierte zunächst Marketing, merkte jedoch schnell, dass ein reiner Schreibtischjob nicht zu ihm passt. Bewegung, am besten draußen, gehört für ihn zu einem glücklichen Leben dazu – ob am Berg, mit Familie und Hund Lana oder heute täglich in seinem Beruf als Gärtner.
Besonders am Herzen liegen ihm die Zufriedenheit der Kundinnen und Kunden sowie eine naturnahe Gartenpflege, die auch die Bedürfnisse von Tieren und Pflanzen unserer Heimat berücksichtigt.

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Für mich waren es der Wunsch, draußen zu arbeiten, und die Vielseitigkeit dieses Berufs. Gerade letzte Woche bedeutete das zum Beispiel: morgens bei kaltem Wind Gräber pflegen und nachmittags bei 28 Grad im Gewächshaus Jungpflanzen pikieren. Und natürlich ist es ein schönes Gefühl, nach einem langen Arbeitstag mit den Händen zu sehen, was man geschafft hat.

Tradition mit
Blick in die Zukunft

Für uns beide bedeutet die Weiterführung der Gärtnerei Pröbstl, eine fast 300-jährige Tradition verantwortungsvoll in die Zukunft zu tragen. Dabei stehen für uns nicht nur wirtschaftliches und nachhaltiges Arbeiten im Mittelpunkt, sondern auch eine zukunftsfähige Ausrichtung des Betriebs. Wir setzen auf ein zuverlässiges Team, persönliche Beratung und hochwertige Eigenprodukte mit Charakter – lieber mit Sorgfalt und Qualität als mit Masse. Dass daraus immer wieder besondere Ideen & Kooperationen entstehen, zeugt von der Leidenschaft, dem Fachwissen und echter Freude an unserer Arbeit.

Historie

Eine Gärtnerei mit Geschichte

Die Geschichte der Familie Pröbstl reicht weit zurück: Das Stammhaus am Pröbstlberg auf dem Hohenpeißenberg wurde bereits 1441 erstmals urkundlich erwähnt.

Zur Gärtnerei in Schongau kam die Familie im Jahr 1772: Josef Pröbstl (1744–1820) aus der Steinfallmühle in Hohenpeißenberg heiratete die Gärtnerswitwe Maria Anna Braun. Dadurch ging die bereits seit 1735 bestehende Gärtnerei in der Bauerngasse 133, heute Bauerngasse 27, in den Besitz der Familie Pröbstl über.

Georg Pröbstl (1797–1877) und sein Sohn Franz Pröbstl (1824–1913) führten die Stadtgärtnerei innerhalb der mächtigen Schongauer Stadtmauern weiter. Beide prägten nicht nur den Betrieb, sondern auch das öffentliche Leben der Stadt: Sie waren über viele Jahre hinweg Bürgermeister von Schongau.

Mit der vierten Generation begann ein neuer Abschnitt der Unternehmensgeschichte. Georg Pröbstl (1875–1957) verlagerte den Betrieb aus der Altstadt hinaus vor die Mauern – in ein Gebiet, das damals noch von wenigen Höfen und fruchtbaren Ackerflächen geprägt war. Zunächst entstanden dort neue Produktionsflächen, später folgten auch Wohn- und Geschäftshaus in der heutigen Augsburger Straße, wohin der Betrieb 1928 vollständig umzog.

Anton Pröbstl (1924–1969) und seine Ehefrau Maria bauten die Gärtnerei mit großem Einsatz und unter erheblichem persönlichem Risiko weiter aus. Sie investierten in moderne, doppelstöckige Gewächshäuser mit automatischer Temperatursteuerung, errichteten ein neues Heizhaus und prägten damit die Entwicklung des Betriebs entscheidend. Auch der damals notwendige, 22 Meter hohe Ziegelkamin gehörte über viele Jahrzehnte zum Erscheinungsbild der Gärtnerei.

Nach dem frühen Tod ihres Mannes stand Maria Pröbstl (1924–2009) plötzlich allein in der Verantwortung – mit fünf noch minderjährigen Kindern und einem hoch verschuldeten Betrieb. Mit außergewöhnlicher Kraft, Ausdauer und großem Verantwortungsbewusstsein gelang es ihr, die Gärtnerei zu erhalten, weiterzuführen und wirtschaftlich wieder auf sichere Beine zu stellen.

In den darauffolgenden Jahrzehnten wurde der Betrieb unter Rupert und Iris Pröbstl stetig modernisiert: mit neuen energieeffizienten Gewächshäusern, nachhaltiger Produktion, umweltfreundlicher Fernwärme, neu gestalteten Verkaufsflächen und großzügigen, lichtdurchfluteten Verkaufsgewächshäusern.

Heute wird die Gärtnerei Pröbstl in siebter Generation weitergeführt – mit großem Respekt vor der langen Geschichte des Familienbetriebs und mit dem Anspruch, Tradition, Qualität und Zukunftsfähigkeit miteinander zu verbinden.